Eine Initiative besorgter Eltern betroffener Kinder in Aschaffenburg

Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit


Erklärung "Fußgängerüberweg":

Der Fußgängerüberweg (amtliche Abkürzung FGÜ), auch Fußgängerübergang genannt, ist eine Querungsanlage auf Straßen für Fußgänger und Rollstuhlfahrer bzw. Menschen mit Beeinträchtigung. Ein Fußgängerüberweg ist neben dem Hinweis mit entsprechender Beschilderung durch breite, meist weiße, Linien auf der Fahrbahn gekennzeichnet, die ebenfalls als Verkehrszeichen dienen. Im Deutschen wird er umgangssprachlich meistens als Zebrastreifen bezeichnet.

Da zwischen Gehsteig und Fahrbahn in den meisten Fällen ein Niveauunterschied (Stufe) besteht, wird die Bordsteinkante für mehr Barrierefreiheit in der Regel abgesenkt oder abgeschrägt, um ein leichteres Überqueren mit Rollstühlen, aber auch mit Kinderwagen zu ermöglichen.

Quelle: www.wikipedia.de


Da ein Zebrastreifen fast ausschließlich von den schwächsten Verkehrsteilnehmern genutzt wird, ist es umso wichtiger, dass dieser Übergang ein Maximum an Sicherheit bietet. Leider ist diese Sicherheit nicht überall gegeben. Doch was macht einen sicheren Fußgängerüberweg aus? Welche Maßnahmen müssen für die maximale Sicherheit getroffen werden? Das alles erfahren Sie auf den nächsten Seiten, meist anhand von Zitaten und Bildern aus bereits existierenden Artikeln im Internet, die sich ebenfalls mit diesem Thema beschäftigen.

Auf der Webseite der UDV (Unfallforschung der Versicherer) haben wir folgenden interessanten Artikel über die Sicherheit von Zebrastreifen entdeckt:

 

Was ist "Der sichere Zebrastreifen"?

Der sichere Zebrastreifen - www.udv.de

Die in den letzten Jahren bei der UDV durchgeführten Untersuchungen zur Sicherheit an Zebrastreifen bestätigen die wesentlichen sicherheitsrelevanten Aspekte, auf die die Unfallforschung der Versicherer schon seit langem hinweist:

Richtig geplante und gestaltete Zebrastreifen können sicher sein. Ihr Einsatz darf jedoch nur erfolgen, wenn bestimmte Gestaltungs- und Ausstattungsmerkmale eingehalten werden. Dazu gehören insbesondere:

- gute Erkennbarkeit durch auffällige Beschilderung und Markierung,
- gute Sichtbeziehungen zwischen Kraftfahrern und Fußgängern auf dem Zebrastreifen und den Warteflächen (insbesondere durch effektives Freihalten von am Fahrbahnrand parkenden Fahrzeugen),
- Einhaltung der zulässigen Geschwindigkeit (maximal 50 km/h),
- zusätzliche Beleuchtung,
- nur bei einem Fahrstreifen je Richtung,
- Barrierefreiheit (abgesenkte Bordsteinkante, taktile Elemente).

Mittelinseln erhöhen zusätzlich die Sicherheit von Zebrastreifen und sollten, wo immer es möglich ist, auch eingesetzt werden. Zudem ist eine barrierefreie Gestaltung erforderlich, um auch mobilitätseingeschränkten Menschen das sichere Queren zu ermöglichen.

Allerdings haben die Untersuchungen auch gezeigt, dass, wenn auch nur eine der oben genannten Sicherheitskriterien nicht eingehalten werden konnte, die „Unsicherheit“ von Fußgängerüberwegen zunahm. Deshalb sollte dann auf die Anlage von Zebrastreifen verzichtet werden. Nicht nur bei der Neuanlage von Zebrastreifen müssen diese Kriterien unbedingt eingehalten werden. Auch alle bestehenden Anlagen sind daraufhin zu überprüfen; insbesondere wenn es hier vermehrt zu kritischen
Situationen oder sogar zu Unfällen kommt.

Weitere Informationen:

- Download PDF - Unfallforschung kummunal - Zebrastreifen
- Download PDF - Präsentation - Sicherheit von Zebrastreifen
- Download PDF - Unfallforschung kompakt - Untersuchungen zur Sicherheit von Zebrastreifen

Quelle: www.udv.de

 

Zur Info an alle Autofahrer: Dieses Verhalten an einem Zebrastreifen könnte - wenn es denn auch mal geahndet werden würde - laut Bußgeldkatalog folgendermaßen bestraft werden:

Auf dem Fußgängerüberweg sind sowohl das Warten, Halten als auch das Parken verboten.

Unmittelbar hinter Fußgängerüberwegen sind das Halten und Parken bis zu 5 Meter davor verboten (hinter dem Fußgängerübergang gilt kein Mindestabstand).

Sie haben an einem Fußgängerüberweg, den ein Bevorrechtigter erkennbar benutzen wollte, das Überqueren der Fahrbahn nicht ermöglicht oder sind nicht mit mäßiger Geschwindigkeit herangefahren oder haben an einem Fußgängerüberweg überholt.
Punkte: 1 / Bußgeld: 80.-

Sie fuhren nicht mit mäßiger Geschwindigkeit an den Fußgängerüberweg heran, obwohl ein Bevorrechtigter diesen erkennbar benutzen wollte und gefährdeten dadurch Andere.
Punkte: 1 / Bußgeld: 100.-

Sie ermöglichten einem Bevorrechtigten nicht das Überqueren der Fahrbahn, obwohl dieser den Fußgängerüberweg erkennbar benutzen wollte. Es kam zum Unfall.
Punkte: 1 / Bußgeld: 120.-

Sie fuhren auf den Fußgängerüberweg, obwohl der Verkehr stockte.
Punkte: 0 / Bußgeld: 5.-

Sie überholten am Fußgängerüberweg ein Fahrzeug.
Punkte: 1 / Bußgeld: 80.-

Sie überholten am Fußgängerüberweg ein Fahrzeug und gefährdeten dadurch Andere.
Punkte: 1 / Bußgeld: 100.-

Sie überholten am Fußgängerüberweg ein Fahrzeug. Es kam zum Unfall.
Punkte: 1 / Bußgeld: 120.-

Quelle: www.bussgeldkatalog.de/fussgaengerueberweg/

 

Wichtiger Hinweis: Das Urheberrecht und Copyright der Texte, der Fotos/Grafiken und PDF-Dateien liegt allein bei der Originalquelle. Sollte jemand Anstoß daran nehmen, dass wir hier einige Texte zitieren und Fotos/Grafiken verwenden, dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.


Anbei finden Sie teils bekannte, aber auch innovative Maßnahmen, die man für mehr Verkehrssicherheit an Fußgängerüberwegen ergreifen kann:

Ein Student des Maschinenbaus an der Leibniz Universität Hannover gewinnt mit seinem Projekt bereits 2010 den europaweiten Ideenwettbewerb "ShLOW! – Show me how slow", den der Europäische Verkehrssicherheitsrat (ETSC) ins Leben gerufen hatte.

Lane Lights sind sogenannte sensorgesteuerte Unterflurleuchten oder auch Markierungsleuchtknöpfe, die auf LED-Technik basieren und sowohl bei Tag als auch bei Nacht zusätzliche Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer bieten.

Neben den Lane Lights, die direkt am Boden angebracht werden und von dort ihre Signalwirkung erzielen, ist auch die Beleuchtung von oben sehr wichtig, gerade nachts oder in der dunklen Jahreszeit.

Ein Zebrastreifen muss nicht zwingend aus normalen weißen Streifen bestehen. Eine innovative Reflektionsfarbe soll für mehr Sicherheit am Zebrastreifen sorgen.

Ein fluoreszierender Radweg und Fußweg, der nachts ganz von selbst blau leuchtet? Wo gibt's denn sowas?

Eine Bremsschwelle ist eine quer zur Fahrtrichtung angeordnete bauliche Erhebung auf der Fahrbahn, die zu einer Geschwindigkeitsdämpfung führt und damit zur Verkehrsberuhigung beitragen soll. Die Bremsschwelle kann entweder als Kreissegmentschwelle, plateauförmige bzw. kissenartige Schwelle oder in Form runder Teller ausgeführt werden.

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